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Fährtenlesen! Nehmt die Verfolgung auf.

Die Sprache der Jäger

Die Anfänge der Jägersprache gehen über 1200 Jahre bis auf Karl den Großen zurück und wurde ab dem 12. Jahrhundert zur Standessprache der Berufsjäger. Heute gilt sie als reichhaltigste aller Zunftsprachen, denn insgesamt bereichern rund 6000 Begriffe wie “pirschen” oder “balzen” den deutschen Wortschatz.

Viele Menschen haben schon "Wind davon bekommen": Frühlingsduft liegt in der Luft! Während Zweibeiner dann ganz einfach Frühlingsgefühle bekommen, kennen Jäger für die tierische Liebe verschiedenste Namen: Da rammelt der Hase, rauscht die Bache, balzt das Federviech und ranzt der Fux, was das Zeug hält.

Wildtieren “auf die Schliche kommen” bedeutet für den Jäger zum Beispiel, dass er die Schleichwege von Reh, Hirsch und Wildschwein – die sogenannten Wildwechsel – ausfindig macht.

Wenn sich der Jäger "auf die Lauer legt", ist die Jagd für ihn körperlich weniger anstrengend, als “auf den Busch zu klopfen”: mit Stöcken auf das Gebüsch im Unterholz zu schlagen, um anschließend das Wild aufzuscheuchen.

Alle Anstrengung beim Aufspüren von tierischen Verkehrswegen ist leider zwecklos, wenn das Tier buchstäblich “Wind davon bekommt”, dass Gefahr droht – also durch die Luft den Geruch des Feindes wahrnimmt. In einem solchen Fall bleibt dem Jäger nur zu hoffen, dass ihm sein Objekt der Begierde nicht “durch die Lappen geht”. Diese Redewendung bezieht sich auf eine nicht mehr praktizierte, im 17. Jahrhundert jedoch sehr beliebte Jagdart, bei der an Wald- oder Flurrändern Seile und Schnüre mit bunten Stoffftüchern gespannt werden, um aufgescheuchte Wildtiere in eine bestimmte Richtung treiben zu können.

Auf der Flucht sind in die Jahre gekommenen Tiere gegenüber ihren jüngeren, unerfahrenen Artgenossen aber klar im Vorteil. Ein “alter Hase” weiß nämlich ganz genau, wie er am besten entkommt. In diesem Fall ist es für den Jäger fast unmöglich, das Tier "aufs Korn zu nehmen" – was dann so viel bedeutet wie: auf das Wild über Kimme und Korn einer Schusswaffe zu zielen.

Weiters gibt es Redewendungen, die einzelne Wörter aus dem Jagdsprachschatz – der sogenannten Jägersprache – beinhalten. Ein Beispiel ist das geflügelte Wort “jemandem eins hinter die Löffel geben”. Als Löffel werden die länglichen, nach oben hin breiter werdenden und abgerundeten Ohren des Hasen bezeichnet. Spitzt etwa ein Dieb die Löffel, dann horcht er angestrengt auf seine Umgebung, um nicht von der Polizei erwischt zu werden. Der Urvater aller Löffelspitzer aber ist und bleibt der Hase: Bei drohender Gefahr richten er die Ohren auf und lauscht angestrengt in alle Richtungen, um bei Bedarf schnell die Flucht zu ergreifen.

Trotz bester Vorbereitung kann eine Prüfung auch mal "in die Binsen gehen", also mißlingen. Ursprünglich stammt auch dieser Ausdruck aus der Jagd: Fiel nämlich die Ente trotz gelungenen Schusses ins undurchdringliche Binsenkraut, war das Tier nicht mehr auffindbar und all die Mühe umsonst.

Dank der Jägersprache kann der Jäger mit wenigen Worten viel sagen. Für den Laien klingt das oft mystisch-rätselhaft. Ein Beispiel: “Der noch rote Hirsch, der orgelnd auf dem Wechsel in den Einstand zog”. Übersetzt soll es dann eher verschachtelt und umständlich heißen: Der Hirsch, der noch sein Sommerfell trägt, markierte laut röhrend sein Revier und ging dabei langsam einen Pfad entlang, den diese Tierart schon seit Generationen nutzt, in den Waldteil, den er tagsüber bevorzugt aufsucht.

Übrigens:

Nicht verwechseln sollten Sie die Jägersprache, die sehr phantasievoll ist und der Verständigung dient, mit dem Jägerlatein, das reinste Phantasie ist und einfach nur unterhaltsam sein soll.

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